bandiera_tedescaSTADTMUSEUM FÜR ARCHÄOLOGIE

Palazzo del Parco, Corso Garibaldi 60, I-18013 Diano Marina  IM

 

Die neue Einrichtung des archäologischen Museums der Stadt Diano Marina, desse Einweihung am 5. September 2004 stattfand, wurde vom Internationalen Institut für Ligurische Studien in Vereinbarung mit der Kommunalverwatung und mit dem Denkmalamt für Ligurische archäologie ausgedacht und durchgeführt. Im Museuum, da in neun Expositonssälen und in einem Multimedialssal eingeteilt ist, werden die Funde aus dem Gebiet der Dianesischen Bucht vom Capo Berta bis zum Capo Cervo, die chronologisch von der Vorgeschichte bis zur späten Römerzeit zuzuschreiben sind, augestellt.

 

 

SALL 1 – DIE EWIGE GESCHICHTE / DIE UMWELT UND DIE FORSCHUNG

Im ersten Saal sind die ältesten Funde des Dianesischen Bezirkes zu sehen, die aus dem Paläolithikum stammen: Fossilien, Geräte, Tierreste usw. Dazu findet eine kurze Einleitung zur natüralichen Umwelt und zur Geschichte der archäologischen Forschung in diesem Gebiet siet der Hälfte des lezten Jahrhunderts statt. Hier ist auche die Paletnologische Sammlung des Museum ausgestellt.

 

SAAL 2 – DIE ERSTESIEDLUNG

Einige Einzelfunde aus Diano Marina und aus San Bartolomeo al Mare vermitteln die Meinung, dass in diesem Gebiet eine etwas beträchtliche Küstensiedlung aus der Bronzezeit existierte, derem vom XVII bis zum X Jh.v.Chr. datierten Funde (dolia aus handgemachtem Ton, Geräte und Waffen aus Bronze) zum Teil ausgestellt sind.

 

SAAL 3 – DIE ALTEN LIGURER

Die Besetzung der Dianesischen Bucht währende der Eisenzeit und währende den letzten vorrömischen Perioden, wird durch verschiedene bemerrkenswerte Funde beurkundet, wie die beiden Feuerstellen von Via Villebone (Diano Marina), die die Vermutung einer in verschiedenen Wohnräumen gegliederten Siedlung verstärken. Davon verbleiben Spuren im ganzen Gebiet, auf welchem auch mehrere Fundstellen mit Amphoren und mit aus Massalia (Marseille) und aus Süd-Italien (Tyrrenisches Areal) importierten Tongefässen vorhanden sind.

 

SAAL 4 – 553 MEILEN VON ROME

Die archäologischen Befunde der Römerzeit erlauben den von historischen Quellen zitierten Lucus Bormani zwichen Capo Berta und Capo Cervo zu stellen. Nach den Urquellen lag er 15 Meilen von Albingaunum (Albenga) und 16 Meilen von Costa Balenae (Capo Don, Riva Ligure) entfernt. Der Zusammenhang mit dem römischen Strassennetz und besonders mit der via Iulia Augusta wied hier auch durch den Harzabdruck des in Chiappa, Fraktion von San Bartolomeo al Mare, gefundenen Meilensteins belegt. Lucus Bormani gehörte zum municipium Albingaunum und die Einwohner waren in der tribus Publilia eingetragen.

 

SAAL 5 – DIE REISE

Der fünfte Saal des Museums ist der Land- und Seereise, dem Warentransport längs den hauptsächlichen Handlsrichtungen gewidmet, sowie den Transportmitteln, die den Handelsverkehr im Altertum beurkunden. Bedeutungsvoll ist das Relikt von Diano Marina, ein Schiff mit dolia beladen, welches um die Mitte del I Jh. N. Chr. Im Golf von Diano versunken war. Hier sind auch 14 römische Münzen ausgestellt, die im Gebiet von Diano aufgefunden worden sind und die insgesamt von v.Chr. bis zum IV Jh.n.Chr. datiert sind.

 

SAAL 6 – VOM STRASSENNETZ.... ZUM INTERNET-NETZ

Multimedialssal mit 3 Computeranlagen.

 

SAAL 7 – DIE RAST

Die archäologischen Funde im Bezirk des Dianesischen Golfs ermöglichen die mansio Lucus Bormani, die in den antiken Quellen schon zitiert war, in dieses Gebiet zu stallen.

Speziell, die Latge der Reste, die zwischen San Bartolomeo al Mare und der östliche Abhänge von Capo Berta gefunden sind, scheinen mit ihrer architektonischen Tipologie, in welche oft Strukturen mit verlängertem Grundriss vorkommen, für diesen Raum eine Raststättefunktion auf der  via Iulia Augusta ausserdem zu bestätigen. Kaiser Augustus liess diese Straswse 13/12 v.Chr. erbauen, um die Verbindungen mit Gallien zu erleichtern. In diesen Saal kann man Tongefässe und Gläser aus den Ausgrabungen in der Ortschaft La Rovere und in San Bartolomeo al Mare bewundern und dazu auch einige Amphoren, die aus der Meerescbucht von Diano herkommen.

 

SAAL 8 – DER HEILIGE WAR (LUCUS)

Der Ortsname Lucus Bormani erinnert an den antiken Kultus, der in dieser Zone seit unvordenklichen Zeiten, und zwar in einer heilingen Lichtung vom Walde (lucus) umgeben und dem Gott Bormanus, der aus der vorrömischen Gottheit Borman stammt, abgehalten wurde. In der Jagd- und Waldgöttin Diana und schliesslich wandelte er sich in diesem um. Die Ortsamen an der Küste und in vielen Ortscheften der Innentäler rufen heute noch den Namen der Göttin ins Gedächtnis.

 

SAAL 9 – DAS LEBEN

Die im Lucus Bormani durchgeführten Ausgrabungen haben die römische Siedlung bekannt gemacht, die sich von Capo Cervo bis zu den Abhängen von Capo Berta erstreckte. Die Siedlung verbreitete sich wahrsxheinlich mit ackerbautreibenden Zwecken auch in das anschliessende Hinterland (Funde in Diano Castello, Chiappa un Villa Faraldi).

Die gefundenen Materialien und Strukturen verraten uns auche meherere Ausschinitte aus dem damaligen Leben und Einzelheiten der täglichen Tätigkeiten der antiken Einwohner; die Tongefässe seigenwelches Tafelgeschirr, welche Speisekonservierugsbehälter un welches Küchen- und Kochgeschirr sie benutzten. Bronzeangeln, Webstuhlgewichte aus Ton ung Tonwirtel bieten uns Zeugnisse über ihre tägliche Arbeit und ihre Gebräuche.

 

SAAL 10 – DIE SPÄTE RÖMERZEIT

Die Flachsiedlung des Lucus Bormani an der Küste dauerte bis in die späte Römerzeit (VI-VII Jh.) an, als die unsicheren Verteidigungsbedingungen die Einwohner zwangen, sich auf dem befestigten Hügel im Hinterland des alten mansio zurückzuziehen, um dort eine Burg zu bauen wo später das Castrum Diani entstanden ist, dem heutinge Diano Castello.

Die letzten Lebensabschnitte des Lucus Bormani konsentrierten sich hauptsächlich um die Kirche der Heiligen Nazarius und Celsus, die, zusammen mit der kleinen Kirche des Heiligen Sirus in der Umgebung von Diano Castello, mit der altern Pfarrkirche des Heiligen Petrus in Diano San Pietro und mit dem Heiligutum der Madonnna della Rovere in San Bartolomeo al Mare, den Höhepunkt der christlichen Verbreitung in unserem Gebiet bildete. Zu dieser Periode gehören auch zwei Gräber, das eine, in Corso Roma in Diano Marina gefundene Grab, entspricht dem Typus "alla capuccina", das andere wurde in der Ortschaft Ciosi in Pairola, im Hinterland von San Bartolomeo al Mare gefunden und bildet ein Steinsarg in den Felsen.

 

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Text: Istituto Internazionale di Studi Liguri – Bordighera

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